Viktor Pfluger diskutiert die anhaltende Gültigkeit der kirchlichen Zinslehre trotz der herrschenden Zinswirtschaft im Kapitalismus, die eine andere Lehre propagiert. Er argumentiert, dass die Kirche ihre traditionelle Lehre über Zinsen nicht aufgegeben hat, sondern sich nur pragmatisch anpassen musste, um den Gläubigen in einer von der Zinswirtschaft dominierten Welt zu helfen. Pfluger betrachtet die Zinslehre der Kirche als unveränderlich und notwendig für eine gerechte wirtschaftliche Ordnung, die in einem zukünftigen, besseren Zustand wieder gelten sollte.